Holzkamin-Sichtschutz mit Gobelin im Louis-XVI-Stil. Dieses elegante französische Werk aus dem 19. Jahrhundert hat einen Nussbaumrahmen mit kannelierten Säulen und einem geschnitzten Schleifenmotiv. Der zentrale Gobelin zeigt eine romantische pastorale Szene, schön erhalten mit unbeschädigten Farben. 420,00 €
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Holzkamin-Sichtschutz mit Gobelin im Louis-XVI-Stil (5215)
Höhe 114.5 cm Breite 70 cm Farbe DunkelbraunDunkelgrünRot
Beschreibung
Holzkamin-Sichtschutz mit Gobelin im Louis-XVI-Stil
Dieser äußerst elegante Kaminschutz (oder Kaminschirm) ist ein schönes Beispiel französischer Innenkunst aus dem späten 19. Jahrhundert, ausgeführt im klassischen Louis-XVI-Stil. Seine Hauptfunktion war es, die Personen, die im Raum saßen, vor der direkten Hitze des Kamins zu schützen, während er gleichzeitig als raffiniertes dekoratives Element diente.
Der Rahmen aus Nussbaumholz zeigt die charakteristische geometrische Harmonie dieser Zeit. Die vertikalen Pfosten sind als geriffelte Säulen gestaltet, die in kugelförmigen Kapitellen enden. Die Oberseite des Rahmens ist mit einem exquisit geschnitzten Schleifenmotiv im Hochrelief verziert. Der zentrale Teil wird von einem fein gewebten Gobelin eingenommen, der eine romantische pastorale Szene mit Vögeln und Blumenranken darstellt. Der Schirm ist in einem gut erhaltenen historischen Zustand mit einer schönen natürlichen Patina des Holzes. Der Gobelin ist intakt und hat seine Farben behalten. Der Zustand des Objekts spiegelt sich vollständig in den Fotografien wider.
Höhe: 114,5 cm Breite: 70 cm Tiefe: 44,5 cm
Momentaufnahme aus der Belle Époque, Marcel Proust: Es war ein früher Winterabend, an dem die Stille des Pariser Salons nur vom ruhigen Knistern der Flammen im Kamin unterbrochen wurde. Der Schriftsteller saß in seinem Sessel, eingehüllt in eine dicke Decke, während der wärmende Schein des Feuers auf den Holzkamin-Sichtschutz traf und den exquisiten gewebten Gobelin sanft beleuchtete. Das geschnitzte Schleifenmotiv auf der Oberseite des Holzrahmens schien die Zeit eingefroren zu haben, und der Schirm schuf eine zarte Grenze zwischen der sengenden Hitze und der kühlen, kontemplativen Ruhe des Raumes.
Er streckte die Hand aus und ließ seine Fingerspitzen über die gewebten Silhouetten von Blumen und Vögeln gleiten, während er die raue Textur des Garns spürte, das über Jahrzehnte erhalten geblieben war. Dieses unbenannte Objekt war nicht nur ein funktioneller Funkenfänger; es war wie eine gewebte Leinwand der Erinnerungen, die die Schärfe der Realität dämpfte und seine Gedanken frei zwischen den Schatten der Vergangenheit wandern ließ.
