Prächtige antike Holzschatulle für Schmuck oder Accessoires im Historismusstil. Hergestellt in Europa im späten 19. Jahrhundert. Beim Öffnen verwandelt sich die Truhe in dreistufige Fächer, ausgekleidet mit königsrotem, weichem Samt. Die Außenseite ist mit fein gemeißelten Bronzebeschlägen, Eckelementen und einem aufklappbaren Griff verziert. 550,00 €
You’re now subscribed to price tracking for this product. We’ll notify you if the price drops.
Antiker Holzschmuckkasten mit Bronzeapplikationen und Samt – Historismus – Antiker Holzschmuckkasten Bronze Samt (4446)
Höhe 12.5 cm Länge 26.5 cm Farbe BronzeEicheMessing
Beschreibung
SET:
Höhe: 12,5 cm
Länge: 26,5 cm
Länge — 26,5 cm
Tiefe — 17,5 cm
Exklusive antike Holztruhe mit Bronzebeschlägen und Samt – Historismusstil (antike hölzerne Schmuckschatulle Bronzebeschläge Samt) (4446)
Diese exquisite und visuell poetische antike Holztruhe (antike hölzerne Schmuckschatulle Bronzebeschläge Samt) ist ein hochwertiges Beispiel europäischer angewandter Kunst und Feinholzbearbeitung aus dem späten 19. Jahrhundert. Das Objekt ist als Aufbewahrungsort für Schmuck, Tabak oder intime Briefe konzipiert und kombiniert auf herausragende Weise ein diskretes äußeres Erscheinungsbild mit einem unerwartet prächtigen inneren Mechanismus. Der Korpus der Truhe ist aus edlem, dichtem und glatt poliertem dunklem Holz gefertigt. Ihre Oberfläche und Ecken sind mit künstlerisch hochwertigen, handgemeißelten Bronzebeschlägen mit Akanthusblatt- und Rocaillenmotiven im Stil des Historismus und Neobarock verziert. In der Mitte des Deckels befindet sich eine dekorative Kartusche mit einem anmutigen, aufklappbaren Bronzegriff zum Bewegen der Truhe, und an der Vorderseite eine massive, funktionierende Schlossplatte.
Herstellungszeitraum Hergestellt in Europa (möglicherweise Frankreich oder land) im späten 19. Jahrhundert (ca. 1880–1890), als die Architektur und Inneneinrichtung des Historismus anspruchsvolle, transformierbare und funktionale Dekorationsgegenstände erforderte.
Hersteller / Signatur / Stempel Das Objekt weist keine direkten Meisterstempel auf, was für kleine, elitäre Kunsttischlereien der damaligen Zeit durchaus typisch ist. Die konstruktive Komplexität – der hölzerne Hebelmechanismus an den Seiten und das Messing-Scharniersystem – zeugt von der Handwerkskunst eines Schreinermeisters auf sehr hohem Niveau.
Seltenheit und Bedeutung Der größte Wert und die größte Überraschung der Truhe liegen in ihrem Öffnungsmechanismus. Wie auf den Bildern IMG_1562.jpeg und IMG_1566.jpeg zu sehen ist, klappt die Truhe beim vollständigen Öffnen des Deckels mit stufenförmigen Holzhebeln intelligent auf und gibt drei separate, bequeme Fächer frei. Ein solches dreistufiges Kaskadensystem in Holzkästchen ist äußerst selten erhalten geblieben, da die Hebel und Scharniere im täglichen Gebrauch oft zerbrachen. Hier funktioniert der Mechanismus einwandfrei.
Anwendung Diese Truhe eignet sich ideal zur Aufbewahrung von Schmuck, Uhren oder anderen Sammlerstücken. Sie dient als exzellentes Designobjekt auf einem antiken Schreibtisch, einer Damengarderobe oder in einem repräsentativen Salon und zieht sofort die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich, sobald sie geöffnet und transformiert wird.
Zustand Die Truhe befindet sich in einem ausgezeichneten historischen und technischen Zustand. Der Holzkorpus ist stabil, ohne Risse oder Restaurierungsspuren. Der Transformationsmechanismus funktioniert reibungslos und einwandfrei. Die königsrote Samtauskleidung im Inneren ist erstaunlich sauber, weich und glänzend erhalten, ohne Abnutzungsspuren oder Flecken. Die Bronzeteile weisen eine angenehme, natürlich dunkle historische Patina auf, die das Relief der Meißelarbeiten harmonisch hervorhebt. Der Zustand des Objekts spiegelt sich vollständig auf den Fotos wider.
Momentaufnahme der Belle Époque: Alexandre Dumas fils saß an seinem dunklen Eichenschreibtisch in seiner Pariser Wohnung, während durch die schweren Samtvorhänge ein sanftes, regnerisches Herbstnachmittagslicht in den Raum fiel. Im Kamin knisterte leise das Holz und warf warme Reflexe auf die Buchrücken. Der Blick des Schriftstellers ruhte auf einer kleinen, schweigenden Holzkiste in der Ecke des Tisches, deren gemeißelte Bronzeverzierungen und der Griff im Kerzenlicht sanft schimmerten. Mit einem leisen Quietschen der Scharniere hob er den Deckel – die dunkle Holzkiste entfaltete sich anmutig, stufenweise, und gab drei Ebenen frei, die in einem tiefen, königsroten Samtglanz schimmerten. Zwischen diesen drei weichen, stillen Räumen lagen feine Briefe und alte Schmuckstücke, die einen Hauch von stiller Geheimhaltung und die Zufriedenheit vergangener Zeiten in den Raum brachten, die man nur spüren konnte, bevor man sie verstand.
