Antikes Marmortablett mit feuervergoldeter Bronze — im Louis-XVI-Stil 350,00 €
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Antiker Marmortablett mit vergoldeten Bronzeverzierungen – Louis XVI Stil (5115)
Länge 34 cm Breite 26.5 cm
Beschreibung
GERMAN BLOCK
Länge — 34 cm Breite — 26,5 cm Der Preis gilt für 1 Stück.
Antikes Marmortablett mit feuervergoldeter Bronze — im Louis-XVI-Stil
Dieses exquisite französische Dekorationstablett aus dem späten 19. Jahrhundert besticht durch seine noble Materialkombination und herrschaftliche Eleganz (gilt bronze marble tray). Das ovale Plateau ist aus einem massiven Block dunkelgrünen, weiß geäderten Prachtmarmors geschnitten. Gefasst ist der Stein von einer filigran gegossenen, vergoldeten Bronzereling, die mit klassischen Palmetten- und Akanthusblattfriesen im Stil des Klassizismus verziert ist. Als gestalterischer Höhepunkt fungieren die beiden plastisch durchgearbeiteten Griffe in Form von antiken Lorbeerkränzen, die von detailreichen Schleifenbändern bekrönt werden. Die Unterseite ist durch eine bündige Metallplatte geschützt und ruht stabil auf vier gedrehten Bronzefüßen. Solche Tabletts dienten in den Pariser Salons der Napoleon-III-Ära als edle Ablagen für feine Briefe, Schreibutensilien oder Schmuck. Das Ensemble befindet sich in einem musealen, exzellenten Erhaltungszustand mit herrlicher Originalvergoldung. Der Zustand des Gegenstands ist vollständig auf den Fotografien wiedergegeben.
Momentaufnahme der Louis-XVI-Zeit: Prinzessin Mathilde Bonaparte (Mathilde Bonaparte) saß im Zwielicht an ihrem schweren Schreibtisch, wo die Kerzenflammen lange Schatten an die Wände des Raumes warfen. Ihr Blick verweilte lange auf der dunklen und tiefen Oberfläche des grünen Marmors, dessen polierte Kühle eine unerschütterliche Ruhe zu bewahren schien. Die kalte, glatte Steinbasis unter den Fingern der Prinzessin kontrastierte mit den scharfen Kanten der vergoldeten Lorbeerkränze, die im warmen Licht an den Enden der Griffe schimmerten. Das leise, rhythmische Kratzen der Feder auf dem Papier verschmolz mit dem nächtlichen Rauschen des Gartens vor dem Fenster, und jedes Siegel eines Briefes, das auf dieser luxuriösen Unterlage abgelegt wurde, wurde zu einem Teil des herrschaftlichen Salonrituals.
