Antiker dreiteiliger Holzschirm mit Chinoiserie- und Singerie-Malerei

Exclusive and artistically detailed late 19th-century three-part wooden screen (antique chinoiserie singerie painted wooden folding screen) with ornate gilded frames and hand-painted panels in the playful French Rococo and monkey mania style (3230).

650,00 

Subscription successful

You’re now subscribed to price tracking for this product. We’ll notify you if the price drops.

Preisalarm

Track this item and get notified if the price drops.

Add to price tracker
Höhe121 cm
Länge106.5 cm
FarbeGoldCremeMehrfarbig

Beschreibung

Maße: Länge (aufgeklappt) — 106,5 cm Höhe — 121 cm Antiker dreiteiliger Holzschirm mit Chinoiserie- und Singerie-Malerei Ein exquisiter, mittelgroßer und ungewöhnlich eleganter Holzfaltbildschirm oder Raumteiler aus dem späten 19. Jahrhundert (antiker Holzschirm mit Chinoiserie- und Singerie-Malerei). Die Konstruktion des Objekts besteht aus drei beweglich verbundenen Holzrahmen mit einer opulenten, geschwungenen Oberkante, die mit edler Blattgoldfarbe überzogen ist. Der zentrale Rahmen wird von einem reliefierten Rokoko-Muschel- (rocaille) und Akanthusblattmotiv gekrönt. Der Hauptwert des Bildschirms liegt in seinen hervorragend erhaltenen, handbemalten Paneelen auf einem hellen Cremefarbton, die kapriziöse und geistreiche Themen der französischen Hofdekorationskunst des 18. Jahrhunderts darstellen. Die Gemälde kombinieren zwei berühmte historische Stile:

  1. Singerie (Affenmanie) — Die oberen Paneele zeigen Affen in menschlicher Kleidung, die menschlichen Vergnügungen nachgehen: einer spielt Trommel auf einem opulenten purpurnen Kissen, ein anderer dressiert einen kleinen Hund und hält einen Gymnastikreifen.
  2. Chinoiserie (chinesische Fantasien) — Die mittleren Felder zeigen verspielte pastorale Szenen mit Figuren in exotischen orientalischen Kostümen vor einem Naturhintergrund, die Seifenblasen pusten und auf Bäumen schaukeln.

Die untere Leiste ist mit prächtigen Blumenkörben, Girlanden und bunten Vögeln geschmückt. Am unteren Rand des Gemäldes ist die Signatur des Meisters „H. Verhaegen“ zu sehen, was auf ein Werk auf hohem Niveau der europäischen Dekorationsschule hinweist. Die Rückseite ist mit neutralem, hellem Stoff bezogen und sauber mit einer dekorativen gedrehten Schnur eingefasst. Entstehungszeit Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts, ca. 1890–1910. Historismus / Neorokoko-Periode, Frankreich oder Belgien. Hersteller / Signatur / Stempel Das Werk ist eine individuelle Kunstbestellung, signiert im mittleren Teil des Gemäldes mit „H. Verhaegen“ (oder „Verhasen“). Solch exquisite Einrichtungsgegenstände wurden in führenden Brüsseler und Pariser Kunstgewerbestudios geschaffen, inspiriert von Originalen aus der Zeit Ludwigs XV. Seltenheit und Bedeutung Faltbare Raum- und Kaminschirme mit vollständig erhaltenen, unbeschädigten und so detaillierten handbemalten Gemälden sind eine große Seltenheit. Objekte des Singerie-Genres erleben derzeit eine enorme Renaissance und sind bei Sammlern besonders begehrt, da sie raffinierten Humor und klassische Kunstästhetik verkörpern. Anwendung Der Schirm ist voll funktionsfähig und eignet sich hervorragend zur Raumteilung, zur Schaffung einer gemütlichen Ecke im Schlafzimmer oder als dekorativer Bildschirm am Kamin und Schreibtisch. Er ist ein starker visueller Akzent, der jedem klassischen oder eklektischen Interieur eine aristokratische historische Aura und Saloncharme verleiht. Zustand In ausgezeichnetem antiken Zustand. Die Holzkonstruktion und die Messingscharniere sind absolut fest und stabil. Die handgemalten Gemälde auf allen drei Paneelen sind ungewöhnlich lebendig, klar, ohne Risse oder Farbverluste. Der vergoldete Rahmen weist eine sanfte, natürliche und edle historische Patina auf, die die Authentizität des Objekts nur unterstreicht. Der hintere Stoff ist sauber und intakt. Kulturhistorische Momentaufnahme: An einem schwülen Nachmittag, als die schweren Tropfen des indischen Monsunregens rhythmisch gegen die Glasfenster der Veranda eines Kolonialbungalows trommelten, herrschte im Raum eine dunstige, warme Ruhe. Der Schriftsteller Rudyard Kipling saß an seinem schweren Mahagonischreibtisch, summte leise und konzentriert einen alten Armeemarschrhythmus und tippte mit der Spitze seines Stiftes leicht auf den Rand seines bronzenen Tintenfasses. In der Ecke des Raumes, der das Licht der brennenden Öllampe vor dem Durchzug schützte, stand der kleine Holzschirm – sein vergoldeter Rahmen schimmerte in einem warmen Ton, während die handbemalten Affen und orientalischen Figuren Seifenblasen pusteten und einen seltsamen, märchenhaften Kontrast zur umliegenden tropischen Landschaft bildeten. Dieses kapriziöse Kunstwerk des französischen Rokoko, das die wilde Natur in einen eleganten Hofscherz verwandelte, verwandelte die schwüle Arbeitsstunde augenblicklich in ein erhabenes, inspirierendes und unsterbliches Zeitritual.