Eine exquisite und elegante Klaviertischlampe aus Bronze oder Messing im Jugendstil. Ausgestattet mit einem massiven, ornamentalen Sockel, einem fließenden, verstellbaren Bogenhalter und einem dekorativen, beweglichen Lichtdiffusor. 450,00 €
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Antike Bronzelampe für Klavier im Jugendstil (5501)
Breite 29 cm Farbe GoldBraunSchwarz
Beschreibung
SET:
Width: 29 cm
Breite: 29 cm Höhe: Verstellbar
Bronze Klavierlampe – Jugendstil
Diese exquisite Klaviertischlampe aus Bronze oder hochwertigem Messing ist ein brillantes und elegantes Originalwerk des Leuchtendesigns vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Aufbau der Lampe ist der fließende Liniencharme des Jugendstils (Art Nouveau) deutlich spürbar – ihr massiver, runder Sockel ist mit plastischen, reliefartigen Wellen- und Naturformmotiven verziert, die eine ausgezeichnete Stabilität gewährleisten. Vom Sockel erstreckt sich ein anmutig geschwungener, mit Blattgirlanden dekorierter Bogenhalter, dessen Höhe und Neigungswinkel mit einem eingebauten Gelenkmechanismus bequem angepasst werden können. Das ausdrucksstärkste Element der Lampe ist der zylindrische Lichtdiffusor (Schirm) mit handgefertigten Reliefmustern im Jugendstil und dekorativen Endstücken in Knospenform, der leicht gedreht werden kann, um den Lichtstrom direkt auf die Klaviernoten oder die Schreibtischoberfläche zu lenken. Der warme, patinierte Metallglanz und das originale Textilgeflechtkabel verleihen diesem Objekt einen intimen, salonwürdigen Charme.
Herstellungsperiode Das Objekt ist ein authentisches Originalwerk der Jugendstilzeit, entstanden zwischen 1900 und 1910 in Europa, als lokale, fein regulierbare Beleuchtung in privaten Salons und Musikzimmern besonders gefragt war.
Seltenheit und Bedeutung Klavierlampen dieser Art mit vollständig erhaltener Original-Bronzeguss, funktionierenden Gelenkmechanismen und unversehrtem dekorativem Schirm sind ein seltener Fund. Sie illustriert eindrucksvoll die Ästhetik der Jahrhundertwende, in der selbst funktionale technische Dinge – die elektrische Beleuchtung – visuell prächtig und künstlerisch vollwertig sein mussten.
Anwendung Die Lampe erfüllt ihre historische Funktion hervorragend auf einem schwarzen und glänzenden Flügel oder den Noten eines Pianinos. Ebenso elegant wird sie auf einem massiven Eichenschreibtisch in einer Hausbibliothek oder einem Arbeitszimmer aussehen und dem Raum warmes Licht, intelligente Gemütlichkeit und eine authentische Atmosphäre der Jahrhundertwende-Boheme verleihen.
Zustand In sehr gutem und funktionsfähigem historischen Zustand. Die Bronzeoberfläche hat eine ausgezeichnete, natürlich entstandene Patina, die die Reliefschnitzereien und Gussnuancen hervorhebt. Die Verstellgelenke halten die eingestellte Position fest. Das elektrische System und das Kabel wurden erneuert und sind sicher in der Anwendung. Der Zustand des Objekts ist vollständig in den Fotos dargestellt.
Momentaufnahme vom Anfang des 20. Jahrhunderts, privates Arbeitszimmer (Jānis Poruks):Späte Herbstabende in den Häusern der baltischen Städte bringen eine ruhige, intime Atmosphäre der Einsamkeit und tiefer spiritueller Suche mit sich, wenn draußen der Stadtlärm langsam verstummt, aber in den Räumen leise, melancholische Musik erklingt. In den Salons von Riga und Tartu sucht die neue Generation der Intelligenz begeistert nach neuen Ausdrucksformen in Poesie und Klängen, strebend nach einer reinen und emotional gesättigten Kunstsprache, die die feinsten Saiten der menschlichen Seele berühren kann. Jedes Objekt in einer solchen musikalischen Ecke ist nicht mehr nur ein Möbelstück – es wird zum Mitwirkenden an dem ruhigen und intelligenten kreativen Ritual.
Im Dämmerlicht seines Arbeitszimmers, wo die letzten Akkorde einer romantischen Präludie eben erst am Klavier verklungen sind, nimmt Jānis Poruks (Jānis Poruks) für einen Moment die Hände nicht von den Tasten, aufmerksam in das Notenblatt blickend. Aus der kleinen, anmutigen Bronzelampe strömt ein warmer, konzentrierter Lichtstrahl, der die schwarz-weißen Linien beleuchtet, während ihr geschwungener Jugendstil-Bogen und der vergoldete Blütenknospenabschluss einen sanften Schatten über den Korpus des Instruments werfen. Diese kleine, exquisite Bronzeform am Klavierrand steht als klarer und zuverlässiger Zeuge der Nachtstunden, in ihrem stillen Glanz den Moment wärmend, in dem Klänge und einsame Gedichtzeilen zu einer untrennbaren Harmonie verschmelzen.
